Do.. März 12th, 2026

Potsdam: Im Ringen um einen neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder gibt es noch keinen Durchbruch. Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Seite konnten sich am Abend nicht auf einen Kompromiss einigen.
Die Verhandlungen sollen deshalb am Vormittag fortgesetzt werden. Die Gewerkschaft Verdi und der dbb Beamtenbund hatten in den vergangenen Wochen bereits mit diversen Warnstreiks Druck auf die Verhandlungsführer der Länder aufgebaut. Verdi und der Beamtenbund fordern ein Gehaltsplus von sieben Prozent für die Angestellten, mindestens aber 300 Euro mehr. Die Länder hatten zuletzt fünf Prozent mehr Geld angeboten. Verhandelt wird für rund 900.000 Beschäftigte in ganz Deutschland, außer in Hessen. Wenn der Abschluss wie üblich auf die Beamten und Pensionäre übertragen wird, sind insgesamt sogar etwa 2,2 Millionen Menschen betroffen. – BR

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