Fr. Jul 1st, 2022

Washington: Rund zwei Wochen nach dem Massaker an einer Grundschule in Texas haben in den USA in vielen Städten Menschen für schärfere Waffengesetze demonstriert.
Die zentrale Kundgebung mit rund 40.000 Menschen fand in der Hauptstadt Washington statt. Dort wurden auf der National Mall mehr als 45.000 Vasen mit Blumen aufgestellt – eine für jedes Opfer, das seit 2020 in den USA durch Waffengewalt ums Leben gekommen ist. US-Präsident Biden begrüßte die Protestaktionen und rief die Menschen in den USA dazu auf, jetzt zusammenzustehen und sich gegen die Waffenlobby zu verbünden. In Texas hatte ein 18-Jähriger Mitte Mai 19 Kinder und zwei Lehrerinnen erschossen. Versuche, die Waffengesetze in den USA zu verschärfen, sind in der Vergangenheit immer wieder an den Republikanern im Kongress gescheitert. – BR

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