Fr. Mai 20th, 2022

Doha: Der Online-Messengerdienst Telegram geht nun offenbar doch gegen Gewalt und Hetze vor.
Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ hat Telegram insgesamt 64 Kanäle gesperrt. Unter anderem kann der frühere Koch Attila Hildmann damit keine antisemitischen Inhalte und Verschwörungstheorien mehr verbreiten. Das Bundeskriminalamt hatte Telegram aufgefordert, die entsprechenden Kanäle zu sperren. Die Bundesregierung versucht seit längerem, Druck auf den Messenger-Dienst auszuüben. Im Gegensatz zu anderen Plattformen ist Telegram für die deutschen Behörden aber nur schwer greifbar und ignorierte Aufforderungen, gegen Hetze vorzugehen bis jetzt. Mittlerweile gibt es aber Kontakte zwischen deutschen Behörden und dem Unternehmen mit Sitz in Katar. Telegram wird auch von radikalen Impfgegnern und so genannten Querdenkern verwendet, um sich zu vernetzen. – BR

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