Berlin – Gewerkschaften fordern Konsequenzen nach dem Tod eines Zugbegleiters: EVG-Chef Burkert sprach sich im BR für eine Doppelbesetzung aus, um für mehr Sicherheit zu sorgen.
Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der DB Regio, Damde. Er will zudem Bodycams, die auch Tonaufzeichnungen wiedergeben. Am Montagabend war ein 36-jähriger Zugbegleiter bei einer Ticketkontrolle verprügelt worden. Er erlag später seinen Verletzungen. Mit dem Schutz des Bahnpersonals wollen sich die Verkehrsminister bei ihrer Konferenz im Ende März in Lindau befassen. Dabei soll es unter anderem um mehr Sicherheitspersonal, Schulungen und technische Vorkehrungen wie Bodycams gehen. Rufe nach schärferen Gesetzen hält der Deutsche Richterbund dagegen für verfehlt. Er hält das Strafrecht für ausreichend. Geschäftsführer Rebehn mahnte stattdessen eine konsequente Strafverfolgung an. – BR