Di. Dez 6th, 2022

Das Bayerische Landesamt für Umwelt rät zu Herdenschutzmaßnahmen
Im Landkreis Weilheim-Schongau wurde am 01.11.2022 ein totes Schaf aufgefunden. Ein Mitglied des Netzwerks Große Beutegreifer hat die Situation vor Ort begutachtet und genetische Proben genommen. Erste Ergebnisse der Genanalyse bestätigen einen Wolf als Verursacher. Die Individualisierung ist noch nicht abgeschlossen.
Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern wurden informiert. Schäden, die Nutztierhaltern durch Wolfsrisse entstehen, werden durch den Freistaat Bayern ausgeglichen. Weitere Informationen dazu bietet das Internetangebot des Bayerischen Landesamts für Umwelt: Ausgleichszahlungen und Schadensermittlung.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) rät allen Nutztierhaltern der Region, ihre Tiere vor Übergriffen durch den Wolf z. B. mit einer wolfsabweisenden Zäunung zu schützen. Der Ort des Ereignisses liegt innerhalb der Kulisse der „Förderrichtlinie Investition Herdenschutz Wolf“. Nutztierhalter, deren Flächen innerhalb der Förderkulisse liegen, können Investitionen für die Einrichtung wolfsabweisender Zäune bis zu 100 % gefördert bekommen. Anträge sind bei den zuständigen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu stellen.

Fördermöglichkeiten und Anträge
Hinweise zu Wolf, Luchs und Bär melden Sie bitte an das Bayerische Landesamt für Umwelt, Fachstelle Große Beutegreifer,
Tel. 09281 1800-4640 (täglich von 10 bis 16 Uhr), Mail fachstelle-gb@lfu.bayern.de. – Bayerisches Landesamt für Umwelt

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