Washington: Die US-Regierung will gefährdete Tier- und Pflanzenarten künftig weniger streng schützen.
Nach Angaben des Innenministeriums wurde beschlossen, das Artenschutzgesetz neu zu fassen. Der zentrale Begriff der „Schädigung“ von Arten und ihren Lebensräumen wird neu definiert. Dadurch werden die Schutzregeln weniger streng und Flächen können leichter für die Industrie genutzt werden. Innenminister Burgum wirft den Bundesbehörden vor, das Artenschutzgesetz aus dem Jahr 1973 jahrelang „missbraucht“ zu haben und rechtmäßige Landnutzung behindert zu haben. Umweltorganisationen reagieren entsetzt: Sie warnen vor weiterer Zerstörung von Lebensräumen. Die Organisation Earthjustice kündigte an, gegen die Neuregelung vor Gericht vorzugehen. – BR
