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Baden-Baden, 24.03.2023. – Vor einer Woche feierte Schiller sein neuntes Nummer-eins-Album in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Auch den nimmermüden Rockstars von U2 gelingt nun dieses Kunststück, denn ihre „Songs Of Surrender“ werden direkt an der Spitze gespielt. Fast auf den Monat genau 40 Jahre nach ihrem Chartdebüt mit „War“, das im Mai 1983 den 65. Platz erreichte, sind Bono, The Edge & Co. damit in der Hitliste so präsent wie eh und je.

Hellwach präsentieren sich die weiteren Top-Neuzugänge – wenngleich auch auf unterschiedliche Weise: Während Trettmann, KitschKrieg & SFR an zweiter Stelle mit „Insomnia“ zu kämpfen haben, spürt die aus Florida stammende Metalband Kamelot „The Awakening“ auf Rang neun. Ex-Antilopen-Gang-Rapper NMZS, dessen Todestag sich diese Woche zum zehnten Mal jährte, ist postum gleich zweifach vertreten: mit der Vinyl-Wiederauflage von „Der Ekelhafte“ (zehn) sowie der Werkschau „Nichts als die Wahrheit 2004-2012“ (elf).

In den Single-Charts saust der „Komet“ von Udo Lindenberg und Apache 207 zum achten Mal über die versammelte Konkurrenz hinweg. Noch eine Woche ganz oben, und der Song könnte in Punkto Nummer-eins-Platzierungen mit den Longsellern „Layla“ (DJ Robin & Schürze) und „Was du Liebe nennst“ (Bausa) gleichziehen.

Während Miley Cyrus („Flowers“) und Ayliva feat. Mero („Sie weiß“) wie gehabt das Single-Podium abrunden, haben Bonez MC, Gzuz & Olexesh an zehnter Stelle „Nix zu tun“. Besser vom Fleck kommt nur Ayliva, deren aktueller Track „Was mir gefällt“ bis auf Position acht stürmt.

Die Top 100 der Offiziellen Deutschen Single- und Album-Charts werden freitags ab 18 Uhr auf www.mtv.de veröffentlicht.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen. – Hans Schmucker, GfK Entertainment

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