Fr. Okt 7th, 2022

Kiew: Die Ukraine berichtet im Zuge ihrer Gegenoffensive von weiteren Geländegewinnen. Präsident Selenskyj teilte in einer Videobotschaft mit, man habe das russische Militär an mehreren Fronten in die Flucht geschlagen.
In den letzten zehn Tagen seien 2.000 Quadratkilometer zurückerobert worden. Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium bestätigt, dass Soldaten aus der Region Charkiw abgezogen und stattdessen im Donbass eingesetzt werden. Die aus Isjum und Balaklija abgezogenen Soldaten sollten nun dort dazu beizutragen, das erklärte Ziel der sogenannten Spezialoperation zu erreichen, heißt es. Viele Militärexperten gehen davon auss, dass das russische Militär angsichts des massiven ukrainischen Vorstoßes so unter Druck geraten ist, dass man sich zur Flucht entschieden hat.

Ukraine verlangt erneut Kampfpanzer von Deutschland
Kiew: Die Ukraine hat Deutschland erneut dazu aufgerufen, Kampfpanzer für die Abwehr der russischen Invasion zu liefern. Außenminister Kuleba sagte beim Besuch seiner deutschen Kollegin Baerbock, die Panzer seien gerade in der aktuellen Kriegsphase wichtig. Es gehe um die Rückeroberung von Gebieten. Baerbock ging auf die Forderung nicht direkt ein, versprach der Ukraine aber weitere schwere Waffen zu liefern. Sie verwies auf die Absprache mit den Partnerstaaten. Bundeskanzler Scholz hatte zuletzt betont, Deutschland wolle die Ukraine vor allem mit Luftverteidigungssystemen und Artillerie unterstützen. – BR

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