Do. Feb 29th, 2024

Bangkok: Die Vereinten Nationen haben Anrainer-Staaten des Indischen Ozeans zur Rettung von Rohingya-Flüchtlingen aufgerufen. Laut dem Flüchtlings-Hilfswerk UNHCR treiben rund 400 von ihnen auf zwei überfüllten Booten mit Motorschäden in der Andamanensee.
In den kommenden Tagen drohten Menschen ums Leben zu kommen, wenn sie nicht in Sicherheit gebracht würden. Ein weiteres Boot mit über 100 Rohingya erreichte laut UN-Angaben Indonesien. Der Bürgermeister des Ortes, an dem sie gelandet waren, lehnt die Aufnahme der Flüchtlinge ab. Rohingya sind eine überwiegend muslimische Minderheit aus Myanmar. Rund eine Million von ihnen waren 2017 nach Bangladesch geflohen. Dort ging das Militär mit Gewalt gegen sie vor. Nun fliehen sie weiter. – BR

Kommentar verfassen