New York: Im Atomstreit mit dem Iran sind in der Nacht die UN-Sanktionen gegen das Land wieder in Kraft getreten. Sie beinhalten ein Waffenembargo, ein Verbot weiterer Urananreicherungen und das weltweite Einfrieren von Geldern.
Deutschland, Großbritannien und Frankreich hatten die Wiedereinführung der Strafmaßnahmen vor einem Monat angestoßen. Sie werfen Teheran vor, das Atomabkommen von 2015 nicht einzuhalten. Die Außenminister der drei Länder forderten den Iran in der Nacht auf, Eskalationen zu vermeiden und sich wieder an seine Verpflichtungen zu halten. Weiter hieß es, man werde nun auf neue diplomatische Lösungen hinarbeiten, um sicherzustellen, dass der Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelange. – BR
