Washington: Nach den tödlichen Angriffen auf Boote in der Karibik haben internationale Organisationen den USA einen Bruch des Völkerrechts vorgeworfen.
Selbst wenn die Schiffe zum Drogenhandel eingesetzt worden wären, würde das nicht die absichtliche tödliche Gewalt der US-Regierung rechtfertigen, teilte etwa die Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit. Auch die Vereinten Nationen verurteilten das Vorgehen scharf. Die USA würden gegen das Recht auf Leben verstoßen, hieß es. US-Präsident Trump hatte in zuletzt immer wieder Attacken auf Boote aus Mittelamerika verkündet, mit denen ihm zufolge Drogen in die USA eingeführt werden sollten. 14 Menschen kamen bislang bei den Angriffen ums Leben. – BR
