So. Mrz 3rd, 2024

Brüssel: Nach jahrelangem Streit haben sich die EU-Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament auf eine Reform des Asylsystems geeinigt. Künftig soll es Asylverfahren direkt an den EU-Außengrenzen geben.
EU-Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen, sollen einen finanziellen Beitrag leisten. Ungarn wies die Einigung allerdings aufs Schärfste zurück. Laut Außenminister Szijjarto weigert sich sein Land, Vorschriften aus Brüssel zu befolgen. Bundeskanzler Scholz erwartet, dass die Reform Deutschland entlastet. Die Einigung sei ein ganz wichtiger Beschluss. Kritik kommt von den Kirchen. Sie nannten es verantwortungslos, unschuldige Menschen in haftähnlichen Lagern an den Grenzen zu internieren. Statt auf Abschreckung und Abschiebung zu setzen, müsse in der Europäischen Union endlich ein gemeinsamer Raum der Solidarität geschaffen werden. – BR

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