Di. Mrz 5th, 2024

Eichstätt (upd) – Der Fachbereich Musik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) spendet 1900 Euro an das Caritas-Kinderdorf im Eichstätter Stadtteil Marienstein. Das Geld wurde beim Benefiz-Weihnachtskonzert der UniMusik im vergangenen Dezember von den Besucherinnen und Besuchern gespendet. Jörg Edelmann, Akademischer Oberrat an der Professur für Musikpädagogik und Musikdidaktik und Hauptorganisator des Konzerts, überreichte die Spende nun an die Leiterin der Kindereinrichtung, Brigitte Radeljic-Jakic.

Das Kinderdorf Marienstein ist eine der größten stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen in Bayern. Die Einrichtung betreut in verschiedenen heilpädagogisch- und therapeutischen Unterbringungsformen insgesamt 115 Kinder und Jugendliche, davon leben 80 in der Stammeinrichtung am Blumenberg stationär. Die Kinder und Jugendlichen haben oft Schwierigkeiten im schulischen Kontext, kommen aus problematischen Familienverhältnissen oder sind psychischen Belastungen ausgesetzt. Aus diesen Gründen leben sie vorrübergehend in der Einrichtung – aber immer mit dem Ziel einer baldigen Rückkehr in ihre Familien.

„Unser Auftrag ist es, die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen so zu unterstützen, zu fördern und ihnen ein Rüstzeug zu geben das sie befähigt, sich zu einer eigenständigen Persönlichkeit zu entwickeln“, erklärt Brigitte Radeljic-Jakic. Dabei sei es wichtig auf die Ressourcen der Kinder zu schauen. „Ein Mittel dazu ist die Musikpädagogik – dafür wollen wir die Spende verwenden.“ Viele Kinder hätten bereits ein Instrument erlernt, vermittelt durch die Musikpädagogen Walter Heller und Vroni Kamuf. Die Spende der UniMusik ermögliche es, mit den Kindern auch künftig unterschiedliche Musikprojekte durchzuführen, etwa indem das Kinderdorf weitere Instrumente anschaffen kann. – Katja Ossiander, KU Eichstätt-Ingolstadt

 

Bildbeschreibung: KU-Musikdozent Jörg Edelmann (links) überreicht die Spende der Universität an Brigitte Radeljic-Jakic vom Kinderdorf Marienstein und Musikpädagoge Walter Heller. (Foto: upd/Hardt)

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