Mo. Jul 22nd, 2024

Berlin: Mit ihrem Vorschlag für eine Bahnreform, der auch eine Zerschlagung des Konzerns vorsieht, haben CDU und CSU Kritik und Häme aus der Ampel-Koalition geerntet.

Der FDP-Abgeordnete Abel sagte, schöner wäre es gewesen, die Union hätte zwölf Jahre Gestaltungsspielraum im Bundesverkehrsministerium genutzt, die Probleme auch selbst anzupacken. Auch der bahnpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Gastel, warf CDU und CSU vor, den Reformbedarf in der Vergangenheit verschlafen zu haben. Die Ampel nehme nun zahlreiche Punkte in Angriff: Mit Schienenwegen und Bahnhöfen müssten ab dem kommenden Jahr keine Gewinne mehr erwirtschaftet werden. Zudem arbeite man an der Umsetzung von Beschleunigungsmaßnahmen. Von einer „Kehrtwende“ der Union spricht der Bundesvorsitzende des Fahrgastverbands Pro Bahn, Neuß. Man spreche sich seit Jahren für eine Trennung von Netz und Betrieb bei der Bahn aus. – BR

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