Berlin: Das sogenannte Heizungsgesetz der früheren Ampelkoalition wird Geschichte. Union und SPD haben sich am Abend auf Eckpunkte einer Reform geeinigt und etliche Vorgaben gelockert.
So entfällt etwa die Pflicht, neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Allerdings muss der Anteil klimafreundlicher Kraftstoffe, wie etwa Biotmethan, nach und nach steigen. Ab 2029 muss er in einem ersten Schritt bei zehn Prozent liegen. Für diesen Brennstoffanteil soll der CO2-Preis entfallen. Der Einbau von Wärmepumpen soll vorerst weiter gefördert werden. Umweltverbände und die Opposition kritisieren die Pläne. Sie warnen vor steigenden Kosten für die Verbraucher und zu wenig Klimaschutz. – BR
