Do. Sep 16th, 2021

Heute: von R wie Roibosh bis U wie unfermentiert

Roibosh, auch Rotbusch geschrieben, wird an der Nordwestküste Südafrikas angebaut und von Januar bis März geerntet. Er ist angenehm aromatisch und enthält neben Vitamin C auch viele lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, die sich sehr positiv auf den Menschen auswirken können. Roibosh enthält kein Coffein und ist deshalb gerade auch für Kinder zu jeder Tageszeit ein ideales Getränk. Sench ist der Name des wohl bekanntesten und auch meistgetrunkenen Grüntees in Japan. Er zeichnet sich durch ein glattes, leicht herb schmeckendes Teeblatt aus. Wobei auch hier wieder in verschiedene Güteklassen (Sencha, FAncy, Suprior Sencha) unterschieden werden muss. Sencha wird neben Japan auch in Taiwan (vormals Formosa) und in China hergestellt. Teeverbrauch in Deutschland: Der Konsum von Früchte- bis Kräutertees, sowie Schwarz- und Grüntees ist seit Jahren steigend.

Durchschnittlich trinkt jeder Bundesbürger ca. 26 Liter Tee pro Jahr.
Das entspricht etwa 1.500 Tonnen. Weltweit werden ca. 3,02 Mio t Grün- und Schwarztee produziert. Die wichtigsten Erzeugerländer sind dabei Indien (827 Tsd. t), China (715 Tsd. t), Ceylon bzw. Sri Lanka (310 Tsd. t), sowie Kenia mit ca. 287 Tsd. t pro Jahr. Unfermentierte Tee: Das bedeutet nichts anderes, als den natürlichen Welkprozess der Teepflanze durch kurzzeitige Erhitzung zu unterbinden. Dies wird bei den Grüntees (un-fermentiert), wie auch bei den Oolong-Tees (halbfermentiert) durchgeführt. In Japan wird hierzu die Teepflanze kurz in heißen Wasserdampf gehalten, in China dagegen lässt man die Teepflanze auf heißen Pfannen kurz “rösten”. Geschmack und Farbe des Tees werden dadurch entscheidend beeinflusst.

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