Stuttgart: Das Oberlandesgericht will am Vormittag das Urteil gegen drei mutmaßliche sogenannte „Wegwerfagenten“ verkünden.
Die jungen Männer sollen im Auftrag Russlands Anschläge auf den Güterverkehr in Deutschland vorbereitet haben. Die Bundesanwaltschaft legt den Ukrainern im Alter von 22, 25 und 30 Jahren Agententätigkeit und Verabredung zu Brandanschlägen im Auftrag eines russischen Nachrichtendienstes zur Last. Die drei Männer waren im Mai vergangenen Jahres in Köln, Konstanz und im Schweizer Kanton Thurgau festgenommen worden. Ermittlungen der Bundesanwaltschaft zufolge sollen sie Teil eines Sabotageplans gewesen sein, der auf Transportwege eines Paketdienstleisters abzielte. – BR
