So. Jul 21st, 2024

Philadelphia: Ein Geschworenengericht im US-Bundesstaat Pennsylvania hat den Chemie-Konzern Bayer zur bisher höchsten Schadenersatz-Zahlung wegen des Unkrautvernichters Glyphosat verurteilt.

Dem an Krebs erkrankten Kläger wurde ein Betrag von 2,2 Milliarden Dollar zugesprochen. Der Mann hatte das Mittel Roundup als Landschaftsbauer und auch privat eingesetzt. Bayer will in Berufung gehen. Ein Sprecher des Konzerns sagte, das Urteil stehe im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und Bewertungen der Behörden. Die Probleme rund um den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup hatte Bayer sich 2018 mit der Übernahme der US-Firma Monsanto ins Haus geholt. Im gleichen Jahr folgte ein erstes Urteil gegen das Dax-Unternehmen. Das setzte in den USA eine Klagewelle in Gang. – BR

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