Washington – Treibhausgase gefährden die öffentliche Gesundheit – diese wissenschaftliche Einschätzung war in den USA jahrelang Grundlage im Kampf gegen Luftverschmutzung.
Bis heute: Die Umweltbehörde EPA hat eine der wichtigsten Vorgaben für den Klimaschutz in den USA gekippt. Präsident Trump erklärte die sogenannte Gefährdungsfeststellung von 2009 für ungültig. Der Präsident nannte die Klimaregelung aus der Zeit seines Vorgängers Obama „katastrophal“. Sie habe insbesondere die amerikanische Autoindustrie schwer geschädigt. Trump hatte den Klimaschutz wiederholt als den größten Betrug weltweit bezeichnet. Treibhausgase gelten laut Wissenschaftlern als Hauptursache des menschengemachten Klimawandels. Dieser wirkt sich in allen Weltregionen aus, etwa durch häufigere und heftigere Extremwetterereignisse wie Überschwemmungen, Hitzewellen oder Dürren. – BR
