Washington – Die US-Regierung hat Palästinenserpräsident Abbas mit Visa-Sanktionen belegt. Betroffen sind laut Außenministerium auch etwa 80 weitere Repräsentanten der Palästinensischen Autonomiebehörde.
Bestehende Visa werden widerrufen und keine neuen mehr erteilt. In einer Erklärung wird den Palästinensern vorgeworfen, sie würden die Aussicht auf Frieden mit den Israelis untergraben. Die Autonomiebehöre in Ramallah forderte die US-Regierung auf, die Entscheidung rückgängig zu machen. Die Visa-Sanktionen kommen wenige Wochen vor der UN-Generalversammlung in New York. Bei der Veranstaltung wollen mehrere Länder offiziell einen Palästinenserstaat anerkennen – darunter Frankreich. – BR
