Washington: Nach den Schüssen auf zwei Nationalgardisten verschärfen die USA ihre Migrationspolitik. Wie die US-Einwanderungsbehörde in sozialen Medien mitteilte, werden vorerst alle Asylentscheidungen ausgesetzt.
Dieser Stopp gelte, bis man sicherstellen könne, dass jeder Ausländer so gründlich wie möglich überprüft und kontrolliert werde. Bereits kurz nach dem Vorfall in Washington hatte die Behörde auf Weisung von Präsident Trump angekündigt, die Green Cards aller Ausländer aus problematischen Ländern umfassend zu überprüfen. Davon betroffen sind insgesamt 19 Länder, darunter Afghanistan, der Iran und Venezuela. Die zwei Nationalgardisten waren am Mittwoch in der Nähe des Weißen Hauses angeschossen worden, eine Soldatin erlag ihren Verletzungen. Der mutmaßliche Täter, ein afghanischer Migrant, wurde festgenommen – ihm droht eine Anklage wegen Mordes. – BR