Berlin: Die Gewerkschaften gehen mit der Forderung nach deutlichen Lohnerhöhungen in die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder.
Wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Deutsche Beamtenbund mitteilten, verlangen sie ein Plus von 10,5 Prozent oder mindestens 500 Euro mehr im Monat. Die Laufzeit solle zwölf Monate betragen. Die Verhandlungen für die rund 1,2 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder beginnen Ende Oktober. Im April hatten sich die Tarifparteien nach Warnstreiks auf einen Abschluss für Bund und Kommunen geeinigt. – BR
