Fr. Jun 21st, 2024

Pkw schrammt nähe Freibad gegen einen Schulbus
Ingolstadt – Am 26.05.2023 gegen 11:50 Uhr und somit zum Beginn der Pfingstferien kam es im Stadtgebiet Ingolstadt nahe dem Schulzentrum zu einer Kollision zwischen einem Pkw und dem entgegenkommenden Schulbus.
Lediglich die 67-jährige Unfallverursacherin wurde leicht verletzt; der Busfahrer sowie die mitfahrenden Schulkinder blieben glücklicherweise allesamt unverletzt. Gemäß den Angaben der Augenzeugen befuhr die Unfallverursacherin in Ingolstadt vom Kreuztor kommend die Jahnstraße in Richtung Donauufer. In der Nähe des Ingolstädter Freibades verlor die Dame aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug und überfuhr insgesamt zwei sog. Querungshilfen samt den dortigen Schildern. Zwischenzeitlich schrammte der Kleinstwagen mit der linken Fahrzeugseite gegen einen entgegenkommenden Schulbus. Der Pkw war aufgrund des Anstoßschadens nicht mehr fahrbereit und musste von der Unfallstelle geborgen werden. Beim Linienbus gingen durch die Wucht des Aufpralls mehrere Seitenscheiben zu Bruch. Der entstandene Sachschaden wird auf über 20.000 Euro geschätzt. Zur weiteren Beweiserhebung fand auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme bei der Unfallverursacherin statt. Die entnommene Blutprobe wird im Zuge der Ermittlungen auf etwaige Rückstände von Medikamenten oder sonstigen Substanzen untersucht, welche das unkontrollierte Fahrverhalten erklären könnten. Hierzu wurde ein entsprechendes Strafverfahren hinsichtlich der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Erhebliche Verkehrsbehinderungen nach Kollision zweier Fernreisender
Lenting, Lkr. Eichstätt – Am 26.05.2023 gegen 12:10 Uhr kam es auf der BAB 9 unmittelbar vor der Anschlussstelle Lenting zu einer Kollision zweier Pkw-Fahrer.
Anschließend gerieten beide Fahrzeuge außer Kontrolle und kamen auf der Richtungsfahrbahn München zum Stehen. Hierzu musste die gesamte Fahrbahn zunächst für eine Stunde komplett gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Hepberg stellte den Brandschutz sicher und übernahm mit drei Fahrzeugen anschließend lenkende Verkehrsmaßnahmen. Erst nach Bergung der beiden Unfallfahrzeuge löste sich der etwa 10km lange Rückstau allmählich auf. Beide Unfallfahrzeuge gehen als wirtschaftlicher Totalschaden aus dem Unfall hervor. Die jeweils zwei Insassen wurde dahingehend lediglich leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 120.000 Euro beziffert. Aufgrund äußerst widersprüchlicher Angaben zum Unfallhergang bittet die Verkehrspolizeiinspektion nachfahrende Verkehrsteilnehmer sich einer Zeugenbefragung zur Verfügung zu stellen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0841/9343-4410 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen genommen.

Auffahrunfall auf der BAB 9 – kurz nach der Rastanlage Köschinger Forst
Stammham, Lkr. Eichstätt – Am 26.05.2023 gegen 15:50 Uhr kam es zu einem Auffahrunfall auf der BAB 9 – kurz nach der Rastanlage Köschinger Forst in Richtung Nürnberg.
Der unfallverursachende 35-jährige befuhr mit seinem VW Golf den linken Fahrstreifen und konnte offenbar aufgrund eines zu geringen Sicherheitsabstandes ein Auffahren auf den vorausfahrenden BMW des abbremsenden 57-jährigen Geschädigten nicht mehr verhindern. Die mitfahrende Ehefrau des Geschädigten wurde durch den Anstoß leicht verletzt. Sie konnte nach einer rettungsdienstlichen Untersuchung ihre Fahrt fortsetzten. Der Unfallverursacher blieb nach eigenen Angaben unverletzt. Sein Fahrzeug musste aufgrund eines erheblichen Frontschadens von der Unfallstelle geborgen werden. Der entstanden Sachschaden wird auf mindestens 10.000 Euro beziffert. Die Freiwillige Feuerwehr Hepberg war erneut mit drei Fahrzeugen vor Ort und unterstützte tatkräftig.

Verkehrsteilnehmerin meldet Schlangenlinienfahrer
Ingolstadt – Am 26.05.2023 gegen 20:45 Uhr meldete eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin via Notruf einen sog. Schlangenlinienfahrer.
Dieser soll zunächst auf der BAB 9 in Richtung München unterwegs gewesen sein und schließlich an der Anschlussstelle Ingolstadt Nord in Richtung Innenstadt gefahren sein. Im Zuge von Fahndungsmaßnahmen konnte wenige Minuten später der Fahrer des beschriebenen Mini-SUV auf Höhe der Schloßlände angetroffen werden. Bei dem 24-jährigen Fahrer konnte deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein entsprechender Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2 Promille, sodass gegen den jungen Mann ein Strafverfahren aufgrund Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet wurde. Hierzu wurde im weiteren Verlauf durch einen Arzt eine Blutentnahme durchgeführt. Das vorliegende Vergehen wird auch Auswirkungen auf die Fahrerlaubnis des Beschuldigten haben, welche durch ein Gericht im Nachgang des Ereignisses entzogen werden kann.

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