Sa.. Jan. 24th, 2026

Gesundheitliche Probleme führen zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden

Denkendorf / A9 – Am 25.12.2025 befuhr ein 43-jähriger polnischer Kraftfahrer mit seinem Sattelzug auf der A 9 den rechten von 3 Fahrstreifen in Fahrtrichtung Nürnberg. Ca. 3 Km nach der Ausfahrt Denkendorf wurde der Brummifahrer offensichtlich bewusstlos und kam mit seinem Sattelzug langsam aber stet nach links von seinem Fahrstreifen ab.
Neben ihm fuhr zu diesem Zeitpunkt auf dem mittleren Fahrstreifen eine 22-jährige Studentin aus München mit ihrem Fiat 500. Die Studentin wich ihrerseits noch nach links aus, wurde aber trotzdem noch vom Auflieger des Sattelzuges erwischt und nach links in die Mittelleitplanke gedrückt, wo der Fiat 500 dann zum Stehen kam. Der Sattelzug selbst landete ebenfalls an der Mittelleitplanke, an der dieser bis zum Stillstand entlang schrammte. Ein nachfolgender 54-jähriger aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt fuhr mit seinem BMW über herumliegende Fahrzeugteile und beschädigte sich dadurch ebenfalls seinen Pkw. Verletzt wurde bei dem Unfall keiner der Beteiligten. Der Brummifahrer wurde jedoch aufgrund seiner vorangegangenen Bewusstlosigkeit vom Rettungsdienst zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus verbracht. Die mit einem Achsbruch nicht mehr fahrbereite Sattelzugmaschine musste ebenso abgeschleppt werden wie der erheblich beschädigte Fiat 500. Der dagegen nur leicht beschädigte BMW war noch fahrbereit. An der Mittelleitplanke wurden insgesamt 18 Teilstücke beschädigt. An der Unfallstelle unterstützten die Feuerwehren aus den Gemeinden Denkendorf, Hepberg, Stammham und Lenting bei der Absicherung, sowie der Bergung und bei der Reinigung der Unfallstelle. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden summiert sich auf über 50.000,- €.

Volltrunken auf der A9 unterwegs

Manching / A9 – Am Nachmittag des 25.12.2025 gingen gegen 15:00 Uhr mehrere Mitteilungen bei der Einsatzzentrale ein, denen ein weißer Renault Twingo aufgefallen war, der in deutlichen Schlangenlinien auf der A9 in Richtung München fuhr.
Die hinzugezogene Streife der Verkehrspolizei konnte das Fahrzeug dann kurz nach der Ausfahrt Ingolstadt-Süd antreffen. Eigentlich wollte man den Renault an der Ausfahrt Manching für eine Verkehrskontrolle von der Autobahn herunter lotsen und hatte dafür auch das Anhaltesignal eingeschaltet. Nachdem die Autofahrerin dem Streifenwagen zunächst folgte, bremste sie abrupt und geriet nach rechts von der Fahrbahn ab in den dort befindlichen Grünstreifen. Aus diesem Grund wurde die Weiterfahrt noch auf dem Standstreifen unterbrochen und die Fahrzeugführerin umgehend kontrolliert. Hier konnte der Grund für ihr auffälliges Verhalten sofort festgestellt werden. Die 52-jährige Angestellte aus Gauting zeigte deutlich alkoholbedingte Ausfallerscheinungen und brachte es in einem noch vor Ort durchgeführten Alkotest auf 2,5 Promille, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde, die im Anschluss in der Dienststelle durch einen hinzugezogenen Arzt durchgeführt worden war. Der Führerschein der total betrunkenen Autofahrerin wurde noch vor Ort einbehalten. Das Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst von der Autobahn entfernt. Am Fahrzeug zuvor noch frische Unfallspuren festgestellt werden. So hing u.a. der linke Seitenspiegel nur noch an Kabeln baumelnd am Fahrzeug herunter, während auf der rechten Fahrzeugseite ein nicht unerheblicher Streifschaden festgestellt werden konnte. Wo diese beiden Schäden entstanden sind muss die Verkehrspolizei erst noch heraus finden, zumal die Autofahrerin auch nicht mehr in der Lage war, ihren vorangegangenen Fahrtweg zu benennen.

Volltrunken auf der Autobahn unterwegs

Wolnzach / A93 und A9 – Am Abend des 25.12.2025 gingen kurz vor 19 Uhr bei der Einsatzzentrale in Ingolstadt etliche Notrufe zu einen Verkehrsunfall und kurz darauf auch über einen Geisterfahrer am Autobahndreieck Holledau ein.
Wie sich später herausstellte, befuhr ein 42-jähriger Deutschlibanese mit seinem 3’er BMW die A93 in Fahrtrichtung Holledau. Eventuell konnte er sich am Dreieck Holledau nicht sofort entscheiden, ob er nun Richtung München oder Richtung Nürnberg weiter fahren muss, weshalb er kurzerhand nahezu frontal in den dortigen Anpralldämpfer fuhr, der die beiden Fahrbahnen letztlich voneinander trennt. Im Anschluss daran setzte der im Raum Bad Dürkheim wohnende BMW Fahrer seine Fahrt auf dem Ast in Fahrtrichtung München fort. Ein kleines Stück weiter überlegte er es sich dann doch wieder anders und fuhr auf den Standstreifen, von wo aus er wendete und bis zur Gabelung als Geisterfahrer zurück fuhr. Anschließend fuhr er in Richtung Nürnberg auf die A9 auf, die er an der Anschlussstelle Langenbruck wieder verließ. Bis dorthin fuhr er allerdings laut weiterer Zeugen in starken Schlangenlinien und nur mit ca. 50-60 Km/h. Aufgrund der Umsicht etlicher anderer Verkehrsteilnehmer kam es in diesem Zeitraum zu keinerlei Gefährdung weiterer Verkehrsteilnehmer. Nachdem er dann an der AS Langenbruck von der Autobahn abgefahren war, stellte er sich direkt vor den Eingang eines dortigen Discounters und schlief bei noch laufendem Motor sofort ein. So konnte er dann auch einen Augenblick später von einer Streife der Verkehrspolizei Ingolstadt angetroffen werden. Da ein vor Ort durchgeführter Alkotest einen Wert von fast 2 Promille ergab, wurde eine Blutentnahme angeordnet, die ein hinzugerufener Arzt in der Dienststelle durchführte. Der Autoschlüssel wurde dem BMW-Fahrer abgenommen und sein Führerschein noch vor Ort einbehalten. Der massiv beschädigte Pkw wurde auf dem Parkplatz des Discounters verkehrssicher abgestellt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf knapp 20.000,- €.

Volltrunken auf der Autobahn unterwegs

Geisenhausen / A9 – Am Abend des 25.12.2025, gegen 19:40 Uhr, konnte an der Umfahrungsstraße der Rastanlage Holledau auf Höhe des Kreisverkehrs in Fahrtrichtung der PAF 9 auf der Fahrbahn ein stehender BMW 320CI von einer Streife der Verkehrspolizei Ingolstadt festgestellt werden.
Der Motor lief und eine 67-jährige Rentnerin saß am Steuer. Bei einer durchgeführten Verkehrskontrolle gab die aus München kommende Rentnerin an, von Regensburg aus nach München fahren zu wollen und jetzt gerade eine Raucherpause zu machen. Da aus dem Fahrzeuginnenraum ein mehr als deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar war und zudem auf dem Beifahrersitz eine leere Sektflasche lag, wurde der Rentnerin ein Alkotest angeboten, der vor Ort einen Wert von knapp 1,8 Promille ergab. Die nun angeordnete Blutentnahme wurde in der Dienststelle durch einen hinzugerufenen Arzt durchgeführt. Da die Rentnerin angab, den Sekt während der Fahrt, bzw. erst während der Raucherpause getrunken zu haben, wurde zeitversetzt eine zweite Blutentnahme durchgeführt, um ein eventuell durch die Staatsanwaltschaft anzuordnendes Rückrechnungsgutachten erstellen lassen zu können. Das Fahrzeug der Rentnerin wurde an der Rastanlage Holledau verkehrssicher abgestellt und der Schlüssel bei der Verkehrspolizei hinterlegt. Ihr Führerschein wurde noch vor Ort beschlagnahmt und demnächst der Staatsanwaltschaft Ingolstadt zur weiteren Entscheidung übersandt.

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