Fr.. Juli 17th, 2026

Pkw-Fahrer schläft ein und kracht auf der B 16 frontal in entgegenkommenden Sattelzug

Manching / B16 – Am Mittwochvormittag, gegen 09:05 Uhr, befuhr ein 26-jähriger Erzieher aus dem Raum Eichstätt mit seinem Audi A5 die B16 in Fahrtrichtung Regensburg.

Etwa auf Höhe von Oberstimm schlief er dann am Steuer seines Fahrzeuges kurz ein, geriet laut den nachfolgenden Autofahrern langsam aber stetig auf die Gegenfahrbahn, wo er letztlich frontal in einen entgegenkommenden Sattelzug eines 47-jährigen Berufskraftfahrers krachte und anschließend im Bankett zum Stehen kam. Der aktuell in Ingolstadt lebende Brummifahrer konnte trotz einer Vollbremsung und einem Ausweichversuch den Frontalzusammenstoß nicht verhindern. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Autofahrer zumindest nicht schwer verletzt. Zur weiteren Abklärung wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der Brummifahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Sowohl der Pkw als auch der Sattelzug sind bei dem Unfall erheblich beschädigt worden. Beide mussten abgeschleppt werden. Die B16 musste auf Höhe der Unfallstelle für fast 1 Stunde komplett gesperrt werden. Die hinzugezogenen Feuerwehren aus Ober- und Niederstimm waren mit insgesamt 12 Einsatzkräften vor Ort und unterstützten bei der Verkehrslenkung, der Bergung der Fahrzeuge, sowie bei der Reinigung der Fahrbahn. Zur Beseitigung der ausgelaufenen Betriebsstoffe wurde ein Spezialreinigungsfahrzeug eingesetzt. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden bewegt sich einer vorläufigen Schätzung nach im hohen 5-stelligen Bereich.

Total betrunkene Radfahrerin verletzt sich bei Sturz

Gaimersheim – Am Mittwochnachmittag, gegen 15:30 Uhr, befuhr eine 62-jährige Pflegefachkraft mit ihrem Pedelec in Gaimersheim die Quellengasse. Auf Höhe der Hausnummer 12 verlor sie eigenen Angaben nach aufgrund ihrer Alkoholisierung das Gleichgewicht und stürzte zu Boden.

Dabei zog sie sich mehrere kleinere Blessuren, sowie eine Kopfplatzwunde am Hinterkopf zu. Ein vor Ort durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von fas 3 Promille, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Zur Versorgung ihrer Wunden wurde sie nach anfänglicher Weigerung letztlich dann doch vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht, wo neben der Wundversorgung auch die angeordnete Blutentnahme durchgeführt wurde. Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wurde eingeleitet. Das unbeschädigte Pedelec wurde versperrt und vor Ort verkehrssicher abgestellt.

Pkw-Fahrer fährt extreme Schlangenlinien und kollidiert letztlich mit der Mittelleitplanke

Schweitenkirchen / BAB A9 – Am Mittwochabend, gegen 20:45 Uhr, gingen über Notruf bei der Einsatzzentrale der Polizei in Ingolstadt mehrere Mitteilungen über einen in extremen Schlangenlinien fahrenden Audi ein, der auf der A9 in Fahrtrichtung München unterwegs war.

Laut den unterschiedlichen Mitteilungen kam es wiederholt zu Beinaheunfällen, da der Audi teilweise von der rechten bis zur linken Leitplanke hin und her pendelte, ohne auf den Verkehr zu achten. Kurz nach der Rastanlage Holledau kollidierte der Audi dann mit der Mittelleitplanke und blieb anschließend nicht mehr fahrbereit am Standstreifen stehen, wo er von der hinzugezogenen Streife der Verkehrspolizei angetroffen werden konnte. Bei dem Unfall wurde das Fahrzeug vorne links beschädigt. Da zudem der Reifen vorne links kaputt war, musste der Audi abgeschleppt werden. Aufgrund der Fahrweise des 62-jährigen Briten wurde ein Alkotest durchgeführt, der ein Ergebnis von 0,28 Promille ergab. Da der im Raum Ingolstadt lebende Brite allerdings angab, mehrere Medikamente eingenommen zu haben, wurde zur Klärung der Fahrtauglichkeit trotzdem eine Blutentnahme angeordnet und von einem hinzugezogenen Arzt in den Räumen der Verkehrspolizei durchgeführt. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet und der Führerschein des Briten wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einbehalten. Zudem stellte sich heraus, dass sich der seit vielen Jahren hier lebende Brite vor kurzem seine britische Fahrerlaubnis in Großbritannien hat ausstellen lassen, weshalb diese in Deutschland auch nicht gültig ist. Diese Tatsache war dem Briten sehr wohl bewusst, nachdem er allein in den letzten 6 Monaten bereits 2 mal wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt worden war. Da nicht auszuschließen ist, dass im Verlauf der Autofahrt des Briten auf der A9 in Fahrtrichtung München auch noch weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet worden sind, bittet die Verkehrspolizei Ingolstadt darum, dass sich all diejenigen, die durch die Fahrweise des silbernen Audi A2 mir EI-Kennzeichen ebenfalls gefährdeten wurden, oder denen die unsichere Fahrweise des Audis aufgefallen war, sich unter der Telefonnummer 0841/9343-4410 zu melden.

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