Sa.. Aug. 8th, 2026

Verbotswidrig Standstreifen benutzt und dabei Unfall verursacht

A9 Höhe Ingolstadt – Am Freitagmittag, 10.07.2026, gegen 13:20 Uhr, befuhr eine 66-jährige Rentnerin aus dem Raum Manching mit ihrem VW Tiguan die A9 in Fahrtrichtung Nürnberg.

An der Ausfahrt Ingolstadt-Süd wollte sie die Autobahn verlassen. Um schneller voran zu kommen, fuhr sie noch vor Beginn des Ausfädelungsstreifens von der Fahrbahn herunter und fuhr auf dem Standstreifen an den im Stau stehenden Fahrzeugen vorbei in Richtung der Ausfahrt. Hierbei kam es aus einem noch unbekannten Grund zum seitlichen Zusammenstoß mit einem auf dem rechten Fahrstreifen rollenden Sattelzug. Verletzt wurde bei dem Unfall keiner der Beteiligten. Der Sachschaden am Pkw beläuft sich auf fast 5.000,– €, der am Sattelzug auf mind. 2.000,– €. Wegen der missbräuchlichen Nutzung des Standstreifens wird gegen die Pkw-Fahrerin ein Bußgeldbescheid erstellt, der neben einem Punkt in Flensburg auch ein Bußgeld in Höhe von 110,– € nach sich zieht.

Pkw-Fahrer ohne Führerschein missachtet Stoppschild und übersieht Motorradfahrer, der bei dem Unfall leicht verletzt wird.

Ingolstadt – Am Freitagabend, 10.07.2026, gegen 21:55 Uhr, befuhr ein 59-jähriger Selbständiger aus dem Raum Großmehring mit seinem VW Caddy in Ingolstadt die Von-der-Tann-Straße in Richtung Westliche Ringstraße, in die er dann nach links abbog.

Hierbei hätte er das Zeichen 206 (Stoppschild) zu achten gehabt. Beim Linksabbiegen übersah er dann den mit seinem Leichtkraftrad Honda Sundiro auf der Westlichen Ringstraße von links kommenden und in Richtung der Nördlichen Ringstraße fahrenden 69-jährigen Rentner, der seinerseits noch versuchte, dem plötzlich vor ihm einfahrenden Pkw auszuweichen. Infolge des Ausweichmanövers stürzte der Ingolstädter dann mit seinem Leichtkraftrad zu Boden, wobei er sich an beiden Beinen und Armen Prellungen und Abschürfungen zuzog. Zu einem Kontakt mit dem Pkw war es zum Glück dabei nicht gekommen. Im Verlauf der Unfallaufnahme gab der Pkw-Fahrer zunächst an, seinen Führerschein vergessen zu haben. Eine Recherche in der Datenbank ergab dann jedoch, dass er bereits vor einigen Jahren auf seine Fahrerlaubnis verzichtet hatte. Angeblich will er inzwischen eine spanische Fahrerlaubnis besitzen, die er aber ebenfalls nicht vorweisen konnte und die vermutlich in Deutschland ohnehin nicht gültig gewesen wäre. Somit kommt für ihn zur Strafanzeige wegen der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr auch noch eine Strafanzeige wegen des vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hinzu, für die er sich in Kürze vor der Ingolstädter Justiz wird verantworten müssen. Die Weiterfahrt wurde aus diesem Grund auch unterbunden und ihm wurde der Schlüssel für den Pkw abgenommen. Der Schaden am Leichtkraftrad wird auf ca. 2.000 € beziffert.

Pkw-Fahrer fährt aus Unachtsamkeit ungebremst in einen Sattelzug und verletzt sich dabei leicht

A9 Höhe Manching – Am frühen Samstagmorgen, 11.07.2026, gegen 01:05 Uhr, befuhr ein 32-jähriger Software-Ingenieur aus dem Raum Eichstätt mit seinem Pkw Mercedes GLC auf der A9 den mittleren Fahrstreifen in Fahrtrichtung Nürnberg.

Kurz vor der Ausfahrt Manching war er dann eigenen Angaben nach aus unerklärlichem Grund kurz abgelenkt und krachte ungebremst in die linke hintere Seite eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden polnischen Sattelzuges. Dessen Fahrer, ein 38-jähriger in Polen lebender Ukrainer, gab an, im Rückspiegel zwar rechtzeitig den von hinten kommenden und immer weiter auf ihn zufahrenden Pkw erkannt zu haben, einen Zusammenstoß konnte der Berufskraftfahrer jedoch auch nicht verhindern. Bei dem Unfall wurde der Pkw-Fahrer an beiden Beinen leicht verletzt. Auf die Hinzuziehung des Rettungsdienstes wurde jedoch verzichtet. Der an der Fahrzeugfront total beschädigte Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Hier dürfte der Sachschaden bei knapp über 20.000 € liegen. Der Sattelauflieger war zwar hinten links ebenfalls beschädigt, konnte jedoch, zumal die Beleuchtungseinheit noch intakt war, seine Fahrt fortsetzen. Hier beläuft sich der entstandene Sachschaden auf mind. 10.000 €. Die Feuerwehr aus Langenbruck war mit 2 Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften an der Unfallstelle und unterstützte bei der Reinigung der Fahrbahn, der Bergung des Pkw sowie bei der Absicherung der Unfallstelle.

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