Di. Dez 6th, 2022

Autobahnen A9 und A93
Regenfälle und nicht angepasste Geschwindigkeit bei schlechtem Wetter sorgten für mehrere Verkehrsunfälle auf den Autobahnen am gestrigen Tag, zu denen die Verkehrspolizei Ingolstadt ausrücken musste. Zunächst krachte es in der Früh gegen 08:30 Uhr auf der A93 in Richtung Regensburg, als eine 33-jährige kurz vor der Anschlussstelle Wolnzach die Kontrolle über ihren PKW verlor. Hierbei prallte sie zunächst in die Mittelleitplanke, worauf hin sie wieder nach rechts auf die Fahrbahn geschleudert wurde und mit dem PKW einer 46-jährigen aus München kollidierte. Beide Fahrzeuge kamen auf der Fahrbahn zum Stehen und waren fortan nicht mehr fahrbereit. Glücklicherweise wurde niemand durch die Kollisionen verletzt, ein hinzugezogener Abschleppdienst barg die Wracks. Die Richtungsfahrbahn Regensburg war aufgrund der Landung eines vorsorglich ebenfalls alarmierten Rettungshubschraubers kurzzeitig gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Eschelbach und Wolnzach unterstützten bei der Unfallaufnahme mit mehreren Kräften und Fahrzeugen. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Der geschätzte Sachschaden beträgt 35.000 Euro.

Am frühen Nachmittag, gegen 14:30 Uhr, ereignete sich dann der nächste Unfall, dieses Mal auf der A9 in Richtung München, zwischen der Anschlussstelle Langenbruck und dem Autobahndreieck Holledau. Hier befuhr ein 66-jähriger aus dem Landkreis Unterallgäu den mittleren Fahrstreifen, als er aufgrund einer Wasserlache die Kontrolle über seinen PKW verlor und mit der rechten Leitplanke kollidierte. Auch hier blieb es glücklichweise bei Sachschaden, der Fahrer und seine ebenfalls 56-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Hierzu wurde der rechte Fahrstreifen für ca. 25 Minuten gesperrt, die Freiwillige Feuerwehr aus Langenbruck unterstützte hierbei mit zwei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt

Gegen 19:45 Uhr krachte es dann an fast der identischen Stelle auf der A9 in Richtung München wieder. Auch hier geriet ein 33-jähriger aus München ins Schleudern, weil er seine Geschwindigkeit nicht an die Witterungsverhältnisse angepasst hatte. Er kollidierte zunächst mit der Betongleitwand links, bevor er mit der rechten Leitplanke kollidierte. Sein Fahrzeug blieb total beschädigt zwischen dem rechten Fahrstreifen und dem Standstreifen liegen und musste abgeschleppt werden. Der Fahrer und seine beiden Beifahrerinnen (28 und 37 Jahre) blieben unverletzt. Der rechte Fahrstreifen war für ca. eine Stunde gesperrt. Der entstandene Sachschaden beträgt geschätzte 25.000 Euro.Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt

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