Berlin: Viele erwerbstätige Eltern fühlen sich nicht ausreichend unterstützt durch staatliche Familienleistungen.
Das geht aus einer Umfrage des Sozialverbands Deutschland (SoVD) und des Meinungsforschungsinstituts Civey hervor, die der Funke Mediengruppe vorliegt. Demnach blicken rund 44 Prozent kritisch auf Leistungen wie Kindergeld und Elterngeld. SoVD-Vorstandsvorsitzende Engelmeier sprach von einem deutlichen Warnsignal. Familien stünden wegen hoher Lebenshaltungskosten unter Druck. Besonders kritisiert wird die Entwicklung des Elterngelds. Der Höchstbetrag wurde seit der Einführung vor 18 Jahren nicht angepasst und hat durch die Inflation an Kaufkraft verloren. Die Bundesregierung plant eine Reform der Leistung. Unter anderem soll der Höchstbetrag um 100 Euro auf 1.900 Euro steigen. – BR
