Di. Dez 6th, 2022

München: Verbraucher müssen sich zum Jahreswechsel auf deutlich höhere Strom- und Gas-Preise einstellen.
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, erhöhen Grundversorger zum 1. Januar bundesweit in bisher 300 Fällen ihre Tarife. Die SZ bezieht sich dabei auf Zahlen des Vergleichsportals Verivox. Strom wird demnach im Durchschnitt um 61 Prozent teurer, Gas um 54 Prozent. – Um die Wohngeld-Berechtigten angesichts der hohen Energiepreise zu unterstützen, hat der Städte- und Gemeindebund eine staatliche Abschlagszahlung vorgeschlagen. Im Januar kämen rund 1,4 Millionen Wohngeldbezieher neu hinzu und deshalb sei mit langen Wartezeiten zu rechnen, so Hauptgeschäftsführer Landsberg in der „Rheinischen Post“. Die Menschen seien in den ersten Monaten des neuen Jahres aber besonders auf das Geld angewiesen, wenn die Gaspreisbremse erst im März greife. Deshalb müsse eine schnelle und unkomplizierte Lösung her, so Landsberg. – BR

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