Sa. Mai 21st, 2022

München: Die Virologin Ulrike Protzer hat die Empfehlung der Ständigen Impfkommission begrüßt, wonach sich besonders gefährdete Gruppen und diejenigen, die im Gesundheits- und Pflegebereich beschäftigt sind, ein zweites Mal boostern lassen sollten.
Die Direktorin des Instituts für Virologie an der TU und des Helmholtz-Zentrums München sagte im BR, dieser Personenkreis werde dadurch zwei- bis dreimal so gut geschützt sein. Dass die Stiko zudem jetzt auch den proteinbasierten Impfstoff Nuvaxovid des US-Herstellers Novavax empfiehlt, bezeichnete sie als angemessen. Sie sprach von einer sehr guten Alternative. Ende des Monats dürften die ersten Dosen in Deutschland zur Verfügung stehen. Auch bei diesem Präparat werden zwei Injektionen verabreicht – im Abstand von mindestens drei Wochen. Nicht empfohlen wird der Impfstoff allerdings für Schwangere und für Stillende. – BR

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