Mo. Jul 22nd, 2024

München: Der stellvertretende bayerische Ministerpräsident und Freie Wähler-Chef Aiwanger hat sich gegen die Vorwürfe bezüglich eines menschenfeindliches Flugblatts verteidigt.

In der „Welt“ sprach er von einer Kampagne, um die Freien Wähler zu schwächen. Er habe sich bei Nachfahren von NS-Opfern und Überlebenden bereits entschuldigt, so Aiwanger. Das Flugblatt sei äußerst beschämend. Und – so wörtlich: „Sowohl mein Bruder als auch ich würden sehr viel dafür geben, das aus der Welt zu schaffen“. Die Shoa werde zu parteipolitischen Zwecken missbraucht. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Klein, kritisierte Aiwanger in den Zeitungen der Funke Mediengruppe: Aiwanger habe sich als Opfer einer Kampagne stilisiert und sich möglichst spät, möglichst wenig und möglichst empathielos geäußert. – BR

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