Di.. Jan. 20th, 2026

Veterinäramt: Biosicherheitsmaßnahmen sind nach wie vor dringend erforderlich

Neuburg-Schrobenhausen – Die Lage bei der Vogelgrippe im Landkreis bleibt weiterhin angespannt. Die Zahl täglich gemeldeter Fälle wird zwar geringer, dennoch werden nach wie vor Funde toter Wildvögel gemeldet.

Seit dem ersten Nachweis bei einer am Stausee Bertoldheim gefundenen Graugans Mitte Oktober wurden 73 tote Wildvögel – zumeist Graugänse oder Schwäne – vom Veterinäramt zur weiteren Untersuchung geborgen. In einigen Fällen war die Unterstützung des THW erforderlich. Bei 41 Tieren wurde das Virus der Vogelgrippe vorläufig oder endgültig nachgewiesen; 27 Untersuchungsergebnisse stehen noch aus. Lediglich fünf tot aufgefundene Vögel waren aus anderen Gründen verendet. Schwerpunkt des Geschehens sind die Donau, die angrenzenden Seen und die Seen im Donaumoos.

Die Situation erfordert weiterhin erhöhte Wachsamkeit und gemeinsame Anstrengungen, um eine Einschleppung in Hausgeflügelbestände zu verhindern. Das Landratsamt appelliert daher an alle Geflügelhalter und Verantwortlichen, die Biosicherheitsmaßnahmen konsequent umzusetzen und zu überwachen. Entscheidend ist die konsequente Vermeidung des Kontakts zwischen Wildvögeln und Haus- und Nutzgeflügel.

Merkblätter mit Sicherheitsmaßnahmen speziell für landwirtschaftliche Geflügelhalter und Halter von Kleinbeständen sind bei den FAQs des LGL hinterlegt: https://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/tierkrankheiten/virusinfektionen/gefluegelpest/ai_faq.htm

Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen sind auf den Seiten des Landkreises, des LGL und des Friedrich-Loeffler-Instituts abrufbar. – Norbert Eibel, Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen

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