Bern: In der Schweiz ist eine Volksabstimmung über die deutliche Reduzierung des Rundfunkbeitrags nach Hochrechnungen klar gescheitert. Demnach lehnten rund 62 Prozent der Wählerinnen und Wähler den Vorschlag ab.
Kritiker wollten die Medienabgabe von heute 335 Franken im Jahr auf 200 Franken senken – umgerechnet rund 222 Euro – und Unternehmen ganz befreien. Sie forderten, dass das durch die Abgabe finanzierte Medienhaus SRG Programme eindampft. Dadurch sollten Haushalte entlastet werden und private Anbieter etwa bei Sport und Unterhaltung mehr Raum haben. Unabhängig von der Volksabstimmung hatte die Schweizer Regierung bereits eine Senkung des Beitrags auf 300 Franken bis 2029 beschlossen. – BR
