Mo. Mai 20th, 2024

BAB A9, FR München – Am gestrigen Morgen, gegen 06:40 Uhr, befuhr ein 63-jähriger Kraftfahrer die A9 in Richtung München mit seinem Sattelzug. Ungefähr einen Kilometer vor dem Autobahndreieck Holledau geriet der Auflieger des Gespanns aus bisher ungeklärter Ursache in Brand.
Der Fahrer bemerkte dies und konnte auf dem Seitenstreifen anhalten. Ein anderer Verkehrsteilnehmer, ein 42-jähriger aus dem südlichen Landkreis Eichstätt, half noch dabei, den Auflieger abzukoppeln. Anschließend wurde vergeblich versucht, den brennenden Anhänger noch zu löschen. Aufgrund der Hitzewirkung zerbarst einer der Reifen, weshalb die A9 in beide Richtungen zunächst voll gesperrt wurde, um weitere Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer zu verhindern. Die hinzugerufenen Feuerwehren aus Langenbruck, Hög, Winden, und Reichertshofen mit insgesamt 42 Einsatzkräften waren ca. 1,5 Stunden mit dem Ablöschen beschäftigt. Die Vollsperrung in Richtung Nürnberg wurde nach einer Stunde wieder aufgehoben. Richtung München musste bis ca. 12:30 Uhr noch der rechte Fahrstreifen und Seitenstreifen für Reinigungsmaßnahmen gesperrt bleiben. Der LKW-Fahrer wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung leicht verletzt in eine Krankenhaus gebracht. Der abgebrannte Auflieger samt Ladung wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 80.000 Euro beziffert.Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt

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