Do. Mai 26th, 2022

Fahrer von E-Mobilen können ihre Autos jetzt am Haus der Maschinenringe laden. Wer ein Elektroauto besitzt, kann sich beim Maschinenring jetzt aber auch eine zusätzliche Elektroprämie sichern.

Neuburg – Besucher des Hauses der Maschinenringe, des ACKER Hotels oder der ACKER Alm in Neuburg an der Donau können sich jetzt die volle Ladung holen. Denn an der Nordseite des 2014 errichteten Gebäudes stehen jetzt zehn Doppelladesäulen mit 20 Ladepunkten für Elektroautos zur Verfügung. Jeder Ladepunkt bietet eine Ladeleistung von bis zu 22 KW. Am Montag informierte sich Neuburgs Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling vor Ort über die neuen Maschinenring-Stromtankstellen. Passend zum Anlass kam er im VW-ID.3 und testete im Beisein von Erwin Ballis, Geschäftsführer des Bundesverbands der Maschinenringe, und Norbert Binger, Bereichsleiter LandEnergie, das neue Angebot. Durch die Investition der Maschinenringe vor der eigenen Haustüre vervielfache sich die Zahl öffentlicher Ladepunkte in Neuburg. „Ich bin darüber sehr froh, denn das ist eine echte Angebotserweiterung“, sagte der Oberbürgermeister.

Die technischen Voraussetzungen wurden bereits 2021gelegt, ab Mitte Januar rollten die Bagger und setzten die Fundamente für die Ladesäulen, die vom deutschen Marktführer Mennekes kommen, erklärten Erwin Ballis und Norbert Binger dem Stadtoberhaupt. Kunden der Maschinenringe und Gäste im ACKER Hotel und der ACKER Alm, aber auch private Nutzer aus der Umgebung des Hauses der Maschinenringe können den Service zu marktüblichen Ladetarifen nutzen.

Für die Gäste des ACKER Hotels sind die Ladesäulen vor der Haustüre ein echter Mehrwert. Dort ist zu beobachten, dass die Zahl der Menschen, die mit einem Elektroauto anreisen, kontinuierlich steigt. Das ACKER Management rechnet damit, dass auch in Zukunft immer mehr Kunden mit dem E-Auto kommen werden und diesen Service dann zu schätzen wissen. Darüber hinaus können sich die Fahrer von Elektroautos seit heuer bei den Maschinenringen auch ihren verminderten CO2-Ausstoß Ausstoß im Rahmen der Treibhausgasminderungs- Quote (THG) vergüten lassen. Möglich macht dies die 38. Bundesimmissionsschutzverordnung. Der Fahrzeugbesitzer muss sich dazu lediglich beim Maschinenring registrieren und die Kopie seines Fahrzeugscheines hochladen. Den Rest übernehmen die Maschinenring-Mitarbeiter und der Kunde kann sich über seine THG-Prämie freuen. Finanziert werden die Prämien

Information vom 05.04.2020
von den Mineralölkonzernen, an die die Maschinenringe Deutschland die THG-Zertifikate vermarkten. Pro Jahr kann der E-Auto-Besitzer derzeit mit einer Prämie in Höhe von 275 Euro pro E-Pkw rechnen. Für leichte E-Nutzfahrzeuge und Elektrobusse liegen die Prämien natürlich noch höher. Der Gesetzgeber plant, die Prämie bis mindestens ins Jahr 2030 zu gewähren. Die THG-Quote ist damit ein weiterer Anreiz für einen Umstieg auf Elektromobilität. Wer sich ein Elektrofahrzeug zulegt, will damit den Preissteigerungen beim Kraftstoff entgehen, profitiert von den staatlichen Subventionen und der neuen THG-Prämie oben drauf – ganz abgesehen davon, dass er einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet. – Gunther Lehmann

 

 

Bildunterschrift: Neuburgs Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling nahm die Doppelladesäulen am Haus der Maschinenringe gemeinsam mit Erwin Ballis, Geschäftsführer des Bundesverbands der Maschinenringe, und Norbert Binger, Bereichsleiter LandEnergie, in Betrieb (von links). Foto: Gunther Lehmann/BMR

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