Fr. Jul 30th, 2021

Brüssel: EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat Fehler bei der Beschaffung von Corona-Impfstoffen eingeräumt, das gemeinsame Vorgehen an sich aber verteidigt. Der Süddeutschen Zeitung sagte sie, man habe sich sehr stark auf die Frage fokussiert, ob es einen Impfstoff geben wird.
Rückblickend hätte man parallel mehr über die Herausforderungen der Massenproduktion nachdenken müssen. Die möglichen Schwierigkeiten seien hier unterschätzt worden, so von der Leyen. Zur Kritik, die EU habe zu zögerlich bei den Firmen bestellt, sagte sie, Ziel sei es gewesen, Konkurrenz und einen Preiskampf zwischen den 27 EU-Ländern zu vermeiden. Und wörtlich fügte die Kommissionspräsidentin hinzu: „Natürlich, ein Land kann ein Schnellboot sein, und die EU ist mehr ein Tanker“. – BR

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