Wismar: Helferinnen und Helfer des gestrandeten Buckelwals an der Ostseeküste erhalten laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus Morddrohungen.
Seit klar ist, dass das Tier nicht zu retten sei, würden die Anfeindungen gegen Beteiligte zunehmen – bis hin zu Morddrohungen, so der SPD-Politiker. Backhaus betonte, er akzeptiere nicht, dass Mitarbeiter im Privaten bedroht würden. Strafrechtlich relevante Aussagen werde man anzeigen. Laut Umweltministerium benetzen Einsatzkräfte der Feuerwehr den Wal aktuell immer wieder mit Wasser. Man werde das Tier bis zum Schluss begleiten, heißt es. Die Rettungsversuche waren vorgestern eingestellt worden. Fachleute gehen davon aus, dass das Tier in der Bucht sterben wird. Nach dem Tod plant das Deutsche Meeresmuseum eine Obduktion des Kadavers. – BR
