Berlin: Bundesgesundheitsministerin Warken will den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für die Krankenkassen auf 2,9 Prozent festlegen. Das sagte sie der Rheinischen Post. Gleichzeitig betonte die Ministerin, dass der tatsächliche Wert von jeder Krankenkasse individuell festgelegt wird.
Das Gesundheitsministerium gibt also nur eine Orientierungsmarke vor. Die Krankenkassen warnen bereits davor, dass der Zusatzbeitrag, den die Kassen als Aufschlag zum allgemeinen Satz erheben, höher als drei Prozent ausfallen könnte. In der vergangenen Woche hatte der Bundestag ein Sparpaket beschlossen, mit dem höhere Krankenkassenbeiträge im neuen Jahr verhindert werden sollen. Vorgesehen sind Einsparungen vor allem bei Kliniken. – BR