Mi. Okt 27th, 2021

Am Mittwoch (24.11.2020) kam es erneut zu Anrufen von angeblichen Polizeibeamten. Bislang kam es zu keinem Vermögensschaden. Die Polizeiinspektion Eichstätt warnt jedoch vor weiterem Auftreten der Betrüger.

Mit der bekannten Masche, bei der sich ein angeblicher Polizei- oder Kriminalbeamter am Telefon meldet und erklärt, dass Einbrecher im Wohnumfeld festgenommen wurden und nun auch bei den Angerufenen Einbruchsgefahr besteht, meldeten sich Unbekannte auch bei einer 80-jährigen Seniorin aus Adelschlag. Am Telefon versuchen die Betrüger durch geschickte Gesprächsführung Informationen über die persönlichen Verhältnisse und eventuell vorhandene Wertgegenstände zu bekommen.

Alle Betroffenen erkannten die Betrugsversuche und beendeten die Gespräche umgehend. Auch die 80-jährige Seniorin erkannte den Betrugsversuch und beendete daraufhin das Gespräch. Es ist nicht auszuschließen, dass die Betrüger weiterhin in der Region versuchen werden ältere Mitbürger zu schädigen.

Um nicht Opfer eines solchen Betrugs zu werden gibt die Polizeiinspektion Eichstätt folgende Tipps:

– Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen!
– Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben!
– Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein!
– Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen!
– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen!
– Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefonnummer an, in eiligen Fällen auch unter der Notrufnummer 110 – benutzen sie dabei aber nicht die Rückruftaste, sonst landen Sie möglicherweise wieder bei den Betrügern!
– Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
– Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit: Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis!
– Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!

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