So. Mrz 3rd, 2024

Spezialtiefbau für Bayern und darüber hinaus

60 Jahre ist es her, seit die Firma Weigl Grundbau im Jahr 1964 von Richard Weigls Vater in Klingsmoos gegründet worden ist. Seit 2021 leitet nun die Enkeltochter des Gründers, Kerstin Weigl, das Familienunternehmen in dritter Generation. Die Arbeit geht der Firma für Spezialtiefbau auf jeden Fall nicht aus – gebaut wird immer, auch wenn sich die Bausysteme generell verändern.

Die Geschichte der Firma Weigl Grundbau aus Königsmoos
Richard Weigls Vater selbst hatte leider nicht lange etwas von der Firma, welche er 1964 gegründet hatte: Schon im Jahr 1967 starb der Unternehmer, und seine Frau trat in die Fußstapfen ihres verstorbenen Mannes. Natürlich war eine Frau in einer leitenden Position in der Baubranche gerade damals sehr außergewöhnlich, aber die verwitwete Unternehmerin schlug sich tapfer, bis schließlich im Jahr 1980 Sohn Richard alt genug war, um die Firma zu übernehmen. 41 Jahre lang stand er an der Spitze des Familienunternehmens mit acht Mitarbeitern, bis er sich zurückzog und das Ruder im Jahr 2021 an seine Tochter Kerstin Weigl weitergab.

„Das Wichtigste am Haus ist das Fundament – genau darum kümmern wir uns, und das macht Spaß!“
Der neuen Firmenleiterin Kerstin Weigl bedeutet es viel, für einen Bereich der Baubranche zuständig zu sein, ohne den kein Haus stabil stehen könnte: „Das Wichtigste am Haus ist das Fundament – genau darum kümmern wir uns, und das macht Spaß!“

Sie möchte am altbewährten Konzept der Firma auch nichts verändern, sondern wünscht sich, alles genauso gut und erfolgreich zu machen wie es bisher gelaufen ist. Neben anderen Verbauarbeiten, konstruiert die Firma Weigl Grundbau Pfähle unter die Betonplatten, auf welche dann ein Haus gestellt wird.

„Wir platzieren die Pfähle genau nach Bauplan überall dort, wo tragende Elemente wie Mauern aufgebaut werden, damit am Ende auch alles wirklich stabil steht“, erklärt Richard Weigl. „Gibt es einen Keller, so sind die Pfähle etwa vier Meter lang. Bei Häusern ohne Keller sind sie mit sechs bis sieben Metern deutlich länger, und im Moment bauen viele Menschen ohne Keller, da diese sehr teuer sind. Normalerweise benötigen Wohnhäuser etwa 20 bis 28 Pfähle. Leichte Fertighäuser brauchen weniger Pfähle als massive Bauten zum Beispiel aus Ziegeln.“

Vielseitige Projekte vom Einfamilienhaus über das Firmengebäude bis hin zur Autobahn
Die Mitarbeiter der Firma Weigl Grundbau waren in den letzten Jahrzehnten bei Weitem nicht nur im Donaumoos tätig, sondern in ganz Bayern. Einige Projekte führten sie sogar bis nach Baden-Württemberg und bis in die neuen Bundesländer in Ostdeutschland. Sie übernehmen Aufträge aller Art vom kleinen Einfamilienhaus über das große Fabrikgebäude bis hin zur Autobahn. Am Bau der Autobahn A99 haben sie sich zum Beispiel mit dem Einbau zahlreicher Rohre beteiligt.

Je weicher der Boden, umso wichtiger sind stabilisierende Pfähle
Gerade im Donaumoos kann ohne stabilisierende Pfähle kein Haus stehen bleiben, es würde ansonsten einsinken oder kaputt gehen, denn die Böden bestehen hier aus einer etwa drei Meter tiefen Torfschicht, und darunter befindet sich Sand. Ein stabiler Tiefbau ist also entscheidend dafür, dass auch Gegenden mit weichem Boden, wie eben das Donaumoos, bebaubar sein kann. Am Starnberger See, erzählt uns Herr Weigl, wo der Boden noch viel weicher ist, stellt man die Häuser teilweise auf bis zu 36 Meter lange Pfähle.

Alles Gute im Ruhestand und viel Erfolg für die Zukunft der Firma!
Wir wünschen Richard Weigl schöne und entspannte Jahre im Ruhestand und seiner Tochter und Nachfolgerin Kerstin Weigl viel Erfolg und ein stets gutes Geschäft bei der Fortführung des Familienbetriebs! – brennessel Magazin

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