Mi. Dez 8th, 2021

Baden-Baden – Zehn Wochen auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts, seit 21 Wochen in der Top 10 – und nun sogar erfolgreichster Hitlieferant der ersten sechs Monate: Am schottischen Musiker Nathan Evans führt 2021 einfach kein Weg vorbei.
Sein Ohrwurm „Wellerman“ dominiert die von GfK Entertainment ermittelte Halbjahresauswertung und beschert dem Shanty-Genre eine kleine Renaissance. Drei weitere Dance-Nummern platzieren sich in der Top 10: „The Business“ (Tiësto, zwei), „Friday“ (Riton & Nightcrawlers feat. Mufasa & Hypeman, fünf) und „Your Love (9PM)“ (ATB, Topic & A7S, sieben).

Obwohl Deutschrap mit Tracks wie „Ohne Dich“ (Kasimir1441, badmómzjay & WILDBWOYS, drei) oder „Madonna“ (Bausa & Apache 207, sechs) erwartungsgemäß stark vertreten ist, präsentiert sich die Halbjahreshitliste insgesamt doch recht abwechslungsreich. Während der Kanadier The Weeknd („Save Your Tears“, vier) beispielsweise für R ’n‘ B-Unterhaltung sorgt, lassen es die beiden Senkrechtstarterinnen Olivia Rodrigo („Drivers License“, neun) und Zoe Wees („Girls Like Us“, zehn) sehr poplastig angehen.

Kontra K stellt erfolgreichstes Album der ersten sechs Monate
„Aus dem Licht in den Schatten zurück“ ist das aktuelle Motto von Kontra K, der das beliebteste Album seit Jahresbeginn hingelegt hat. Aus dem HipHop-Segment überzeugen außerdem die 187 Strassenbande („Sampler 5“, vier) und K.I.Z („Rap über Hass“, fünf). Die Punkband Broilers („Puro Amor“, zwei) und Jubilar Udo Lindenberg („Udopium – Das Beste“, drei) runden die Führungsriege ab. Für die höchstplatzierten Platten der Musikrichtungen Pop, Schlager und englischsprachiger Rock zeichnen Wincent Weiss („Vielleicht Irgendwann“, sechs), Giovanni Zarrella („Ciao!“, sieben) und AC/DC („Power Up“, neun) verantwortlich.

Die Halbjahresauswertung basiert auf den Verkäufen bzw. Streams der Wochen 01 – 26.2021.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen. – Hans Schmucker, GfK Entertainment

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