Do. Dez 2nd, 2021

Glasgow: Die Weltklimakonferenz ist mit einer gemeinsamen Abschlusserklärung zu Ende gegangen.
Darin steht auch ein Kompromiss zum Ende der Kohleverstromung. Auf Druck von China und Indien ist nicht mehr von einem Ausstieg die Rede, sondern von einem schrittweisen Abbau. Damit bleibt offen, ob beide Staaten jemals komplett auf Kohlestrom verzichten wollen. Bundesumweltministerin Schulze lobte den Deal. Das fossile Zeitalter gehe zu Ende, die Energiewende werde weltweit zum Leitbild. In der Abschlusserklärung werden auch Finanzhilfen für ärmere Länder festgehalten. Sie sollen bis 2025 jährlich etwa 35 Milliarden Euro bekommen, um die Folgen des Klimawandels abzufedern. Außerdem wird ein Geldtopf für Schäden nach Hochwasser, Stürmen oder Dürren eingerichtet. Aus Sicht von Entwicklungsminister Müller reicht das aber nicht. Er sprach in den Funke-Medien von absolut unzureichenden Ergebnissen. – BR

Kommentar verfassen