Kinshasa: Nach dem Ausbruch einer seltenen Ebola-Variante in der Demokratischen Republik Kongo hat die Weltgesundheitsorganisation eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen.
Alle zehn Nachbarländer des Kongo seien einem hohen Risiko ausgesetzt, hieß es. Es handle sich aber um keinen Pandemie-Alarm. Die Demokratische Republik Kongo und Uganda haben mehrere Infektionen bestätigt. Mehr als 80 Menschen sind dort bislang an dem Virus gestorben. Der ansteigende Trend von Verdachts- und Todesfällen weise daraufhin, dass der Ausbruch möglicherweise viel größer ist als bislang entdeckt, hieß es von der WHO. Das Nachbarland Ruanda schloss am Morgen seine Grenze zum Kongo. – BR
