Berlin: Bundeswirtschaftsministerin Reiche hält nach dem Kompromiss der Koalition zur Rentenreform weitere Schritte für notwendig. In der „Welt am Sonntag“ lobte sie die Haltung der Jungen Gruppe innerhalb der Unionsfraktion.
Das habe gezeigt, wie wichtig es sei, diese Debatten zu führen, auch wenn sie unbequem sind. Laut Reiche gehören nun auch hohe Teilzeitquoten oder Frühverrentungsprogramme auf den Tisch. So etwas sei für Unternehmen rentenmathematisch attraktiv, so die Ministerin. Doch wenn einerseits über Fachkräftemangel geklagt werde, andererseits aber Menschen früher aus dem Betrieb genommen würden, passe das nicht zusammen. – BR