Mo. Sep 27th, 2021

Am Samstag, den 05.12.2020, kam es zu einem Wohnungsbrand in einem achtstöckigen Hochhaus in der Gustav-Mahler-Str. in Ingolstadt, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Gegen 13:40 Uhr meldete ein Bewohner einer Wohnung im dritten Obergeschoss des Hochhauses einen Brand in dem Anwesen in der Gustav-Mahler-Straße. Kurz zuvor war die 77-jährige Eigentümerin der darunterliegenden Wohnung zu ihm und seiner Frau nach oben gekommen und hatte sie gebeten, die Feuerwehr zu alarmiere, da ihre Küche in Brand geraten war. Durch die offene Wohnungstüre war zwischenzeitlich auch Rauch ins Treppenhaus gezogen. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte eine Streifenbesatzung der PI Ingolstadt einigen Personen beim Verlassen des Gebäudes helfen. Den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Ingolstadt und der Freiwilligen Feuerwehr Ingolstadt gelang es unter Einsatz von schwerem Atemschutzgerät, den Brand schnell zu löschen und die 77-Jährige sowie das Ehepaar aus dem dritten Obergeschoss in Sicherheit zu bringen.

Sowohl die Wohnungsbesitzerin der Wohnung im zweiten Stock, als auch die ebenfalls 77-jährige Ehefrau des Mitteilers erlitten bei dem Brand eine Rauchgasvergiftung und mussten zur ärztlichen Behandlung ins Klinikum Ingolstadt verbracht werden. Bei der Überprüfung der übrigen Wohnungen durch die Feuerwehr wurden keine weiteren Verletzten mehr festgestellt.

Der genaue Sachschaden lässt sich noch nicht beziffern, dürfte aber im unteren sechsstelligen Bereich liegen. Die Wohnung, in der der Brand ausbrach, ist nicht mehr bewohnbar. Welchen Schaden der Rauch im Treppenhaus und anderen Wohnungen angerichtet hat, steht noch nicht fest.

Nach den bisherigen Feststellungen ist das Feuer in der Küche ausgebrochen. Die Brandursache ist noch unklar. Hinweise, dass der Brand vorsätzlich verursacht worden wäre, liegen nicht vor. Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Ermittlungen aufgenommen. Am Einsatz waren mehre Streifen der PI Ingolstadt, 18 Kräfte der Berufsfeuerwehr Ingolstadt, 16 Kräfte der FFW Ingolstadt sowie Rettungskräfte des BRK beteiligt.

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