Brüssel: Die irreguläre Einwanderung in die EU ist in den ersten vier Monaten dieses Jahres deutlich zurückgegangen. Das geht aus aktuellen Daten hervor, die die EU-Grenzschutzagentur Frontex am Vormittag veröffentlicht und die dem ARD-Studio in Brüssel bereits exklusiv vorliegen.
Demnach sind in diesem Jahr von Januar bis April bisher knapp 29.000 Menschen irregulär in die EU eingereist – das heißt, ohne gültige Papiere oder ohne Einreise- oder Aufenthaltsgenehmigung. Das ist der niedrigste Stand seit Jahren. 2023 etwa waren es drei Mal so viele Menschen. Die Haupt-Einreiserouten führen nach wie vor über das zentrale und das östliche Mittelmeer. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind in diesem Jahr bisher mehr als 1.200 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen. – BR
