Mo. Mai 27th, 2024

Leverkusen: Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer wird weiter durch Glyphosat belastet. In den USA verzeichnet das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Anstieg der Rechtsstreitigkeiten um mögliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters.
Es gebe derzeit rund 54.000 offene Fälle, teilte Bayer auf seiner Jahresbilanz-Pressekonferenz mit. Der Konzern hat deswegen zuletzt Rückstellungen in Höhe von rund 5,7 Milliarden Euro gebildet. Das Unternehmen aufzuspalten in eine Pharma- und eine Agrarchemie-Sparte lehnte Bayer-Chef Anderson ab, als heute die Jahreszahlen vorgelegt wurden. So machte der Konzern im vergangenen Jahr einen Verlust von 2,9 Milliarden Euro. – BR

Kommentar verfassen