München: An bayerischen Kliniken droht eine Kündigungswelle der freiberuflichen Hebammen. Das hat eine Umfrage des BR ergeben. Hintergrund ist die Sorge der Hebammen, durch neue Abrechnungsmodalitäten deutlich weniger Geld zu verdienen.
Von 100 befragten Krankenhäusern haben sich 40 zurückgemeldet. Demnach haben an jeder zweiten Einrichtung bereits Hebammen ihre Tätigkeit auf der Geburtsstation gekündigt oder haben dies vor. Am Klinikum Bamberg beispielsweise hören sechs von 30 Hebammen zum Jahresende auf. – Seit Anfang des Monats ist ein neuer Hebammenhilfevertrag in Kraft. Von den Änderungen bei der Abrechnung sind freiberufliche Hebammen betroffen – in Bayerischen Kliniken gibt es davon überdurchschnittlich viele. – BR