Do. Dez 8th, 2022

Wien: In der sogenannten Inseraten-Affäre hat ein enger Mitarbeiter den früheren österreichischen Bundeskanzler Kurz schwer belastet.
Der ehemalige Chef der Staatsholding ÖBAG, Thomas Schmidt, sagte aus, er sei von Kurz beauftragt worden, mit Steuergeldern geschönte Umfragen in Umlauf zu bringen. Das geht aus Auszügen der Vernehmungsprotokolle hervor, die mehrere Medien veröffentlicht haben. Schmidt, der auch Generalsekretär im Wiener Finanzministerium war, erklärte, er sei von Kurz unter Druck gesetzt worden, die ganze Schuld auf sich zu nehmen. Dies habe er aber nicht getan. Ex-Kanzler Kurz war im Oktober vergangenen Jahres nach Vorwürfen der Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit zurückgetreten. – BR

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