Eichstätt. Am 07.11.2025 gegen 06:40 Uhr befuhr ein Müllfahrzeug die Schlagbrücke von der Rebdorfer Straße kommend in Richtung Hofmühlstraße. Im weiteren Verlaut wollte der Fahrer nach rechts in die Hofmühstraße abbiegen. Dort war zum Unfallzeitpunkt die Ampel „Rot“ und die Bahnschranke geschlossen. Der Fahrer nutzte jedoch eine unbeschrankte Abbiegespur des Gegenverkehrs und versuchte über diese Fahrbahn nach rechts in die Hofmühlstraße einzufahren. Im Einmündungsbereich zur Hofmühlstraße kam es jedoch zum Zusammenstoß mit einem in Richtung Innenstadt fahrenden Personenzug.
Der Fahrer sowie der Beifahrer des Müllfahrzeuges wurden durch den Unfall verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Ingolstadt verbracht. Durch den Zusammenstoß wurde das Müllfahrzeug um fast 180 Grad gedreht und stieß mit dem Fahrzeugheck gegen eine Ampelanlage. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Müllfahrzeug wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt, der an der Ampelanlage auf etwa 1.000 Euro. Der Personenzug war mit 14 Fahrgästen besetzt. Alle blieben unverletzt. Am Zug entstand ein Schaden von ca. 25.000 Euro.
Die Unfallörtlichkeit war für etwa 3 Stunden komplett gesperrt. Im gleichen Zeitraum war zusätzlich der Bahnübergang an der B13 und Freiwasser durch die dortige Bahnschranken gesperrt.
An der Unfallstelle waren zwei Streifen der PI Eichstätt und zwei Besatzungen der Bundespolizei, das Kriseninterventionsteam (KIT), das Technische Hilfswerk sowie die Freiwilligen Feuerwehren Schernfeld, Möckenlohe und Eichstätt sowie das Bayerische Rote Kreuz eingesetzt. – Polizeiinspektion Eichstätt
